Burgruine Weißenstein

Schon von weitem sind die Mauern der Burgruine Weißenstein hoch über der Kreisstadt Regen im ArberLand Bayerischer Wald zu sehen. Sie thront auf rund 750 m Höhe direkt auf dem Quarzfelsen des Pfahl, der sich durch den Bayerischen Wald zieht.

Hier erfahren Sie wissenswertes über die Geschichte der Burg.

Es begann mit den Grafen von Bogen

  • um 1100/1150: Burg Weißenstein soll von den Grafen von Bogen erbaut worden sein.
  • 1218: Bertold Graf von Bogen war Herr der Burg Weißenstein.
  • 1242: Graf Albert IV. von Bogen stirbt. Erbe ist sein Stiefbruder Herzog Otto von Bayern, Sohn des Wittelsbachers Ludwig der Kehlheimer und Ludmilla, Witwe von Albert III. von Bogen, geb. Przemysl, aus Böhmen.

Die Herren von Degenberg auf Burg Weißenstein

  • 1308: Burg Weißenstein wurde vom Herzog von Bayern an Eberwein von Degenberg verliehen (verpfändet).
  • 1466: Gründung des Böcklerbundes. Im Zusammenhang mit den Streitereien Herzog gegen Böckler wird Burg Weißenstein 1468 von den Truppen des Herzogs erobert. Aussöhnung zwischen Herzog und Degenberger 1493/1494.
  • 1602: Tod von Hans (VIII) von Degenberg, ohne Erben.

Der bayerische Herzog auf Burg Weißenstein

  • 1607: Am 26. Februar fällt der Degenbergische Besitz an den bayerischen Herzog.
  • 1641: Die Schweden hausten auf der Burg.
  • 1705-1713: Im Spanischen Erbfolgekrieg litt die Burg wieder unter Kriegshorden.
  • 1742: Der berüchtigte Pandurenführer Trenck setzte sich mit seinen wilden Horden auf der schon ruinenhaften Burg fest. Der Burg bereitete man den endgültigen Garaus.
  • 1803: Nach der Säkularisierung wurden die benutzbaren Gebäude und die Gründe an Private verkauft.

Siegfried von Vegesack auf Burg Weißenstein

  • Am 18. März 1918 erwirbt der baltische Schriftsteller den Kasten neben der Burg. Er steckt viel Geld und Mühe in den Kasten und nennt ihn wegen des Aufwandes für die Instandsetzung Das fressende Haus.
  • Nach dem Tod des 86-jährigen Dichters im Jahre 1974 stand der Kasten leer.

Die Burgruine Weißenstein in der heutigen Zeit

  • Die Stadt Regen erwirbt 1978 den Kasten, um zusammen mit dem - Förderkreis Weißensteiner Burgkasten, Rettet das Fressende Haus - das Gebäude in ein Museum mit Ausstellungsräumen umzubauen.
  • Der Burgkasten wird 1983 als Museum Das fressende Haus eröffnet.
  • Am Fuße der Burgruine Weißenstein ist der Gläserne Wald zu bewundern.

Quelle: Zur Geschichte von Weißenstein (von Ingeborg Seyfert)!

Anreise:

Adresse

Freunde der Burganlage Weißenstein e.V.
Hochreitweg 11
94209 Regen
Telefon +49 80)9921/6748
info@burgverein-weissenstein.de
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