Museum im Fressenden Haus

Für die Bewohner von Burg Weißenstein und die Dorfbevölkerung wurde früher im Fressenden Haus Getreide gelagert. Später war der Getreidekasten viele Jahre die Heimat des baltischen Dichters Siegfried von Vegesack, der hier im Bayerischen Wald seine bekanntesten Werke schrieb.

Zur Entstehung des Museums

  • 1984 machte die Stadt Regen das Fressende Haus zum Museum. Der Getreidekasten (um 1100 erbaut), steht am Fuß der Burgruine Weißenstein auf dem Quarzriff des Pfahl.
  • Weil das Gebäude so viel Geld für den Unterhalt verschlang, nannte es Siegfried von Vegesack einst kurzerhand Fressendes Haus - dieser Name ist geblieben.

Was können Sie im Museum bewundern?

  • Erdgeschoss: Hier erinnert eine Dichterstube an den prominenten Bewohner.
  • 1. Obergeschoss: Die größte private Schnupftabakgläser-Sammlung der Welt!
    Rund 1.200 farbenprächtige Schmaidosen trug der ehemalige Bürgermeister Alois Reitbauer von 1939 bis 1985 zusammen. Schnupftabakgläser in den unterschiedlichsten Farben und Formen reihen sich auf den Ablagen. Sie leuchten in den vielfältigsten Farben oder fallen durch besondere Muster auf.
    Viele Gläser erzählen eine eigene Geschichte, z. B. das Hochzeitsglasl, die Zinndose eines Matrosen, die bibelförmige Dose (in der ein Geistlicher seinen Schmai aufbewahrte) oder das hölzerne Schnupftabakglas eines Spätheimkehrers.
  • 2. Obergeschoss: in diesem Stockwerk finden wechselnde Ausstellungen statt.
  • 3. Obergeschoss: Diese Etage zeigt unter dem Motto: Die schönen Seiten des harten Lebens, Besonderheiten aus der volkskundlichen Sammlung von Dr. Reinhard Haller.
  • Außerdem sind im Fressenden Haus archäologische Fundstücke zu bewundern, die aus der Zeit vom 14. bis zum 17. Jahrhundert stammen.

Öffnungszeiten und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage bei den Kontaktdaten!

Anreise:

Adresse

Tourist-Information Regen
Schulgasse 2
94209 Regen
Telefon 09921/604-82
Fax 09921/604-33
tourist@regen.de
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