Theresienthaler Schlösschen

Das Schlösschen, in dem heute das Theresienthaler Glasmuseum untergebracht ist, liegt im Glaspark Theresienthal in Richtung Lindberg und an der Zufahrt zur B11. Gleich daneben ist auch die historische und noch heute produzierende Glasfabrik Theresienthal beheimatet.

Geschichte des Schlösschens

  • um 1835: Das Kerngebäude des heutigen Schlösschens entstand mit mehreren Glasmacherhäusern und sonstigen Betriebsgebäuden. Damals war es das Hüttenzangl (Wirtshaus mit Wohnungen), das auch acht Räume für Übernachtungen bot. Der Gastronomiebereich (das heutige Café Gloria) direkt unterhalb, diente als Stallung und Kutschenremise
  • 1881: Das Zangl erhielt durch den Theresienthaler Glashüttenherrn Michael von Poschinger das Aussehen eines Schlosses. Er ließ an der Nordseite einen Turm anbauen und die Südfassade erhielt eine Schmuckwand. Das ehemalige Waschhaus zwischen der Tafelglas- und der Mundglashütte übernahm die Funktion des Zangls.
  • Unter Hans und Egon von Poschinger wurde das Schlösschen zum Bürohaus umfunktioniert. Die Hüttenherren konnten durch einen geheimen Turmgang jederzeit ins Atelier der Henriette Steigerwald, geb. Henriette von Poschinger (1845-1903) gelangen.
  • 1963: Der Direktor an der Staatlichen Fachschule für Glas und Holz in Zwiesel Max Gangkofner, kaufte Anteile am Glashüttengut.
  • 1977: Er richtete in sieben Räumen im Erdgeschoss des Schlösschens das Theresienthaler Glasmuseum ein. Das restliche Haus war bewohnt.

Im Museumsschlösschen Theresienthal besteht auch die Möglichkeit, in feudalem Ambiente zu heiraten.

Anreise:

Adresse

Theresienthaler Glasmuseum
Theresienthal 15
94227 Zwiesel
Telefon +49 (0)9922/1030
Fax +49 (0)9922/609922
info@theresienthaler-glasmuseum.de
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