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So läuft die Öffnung der Nationalparkeinrichtungen

Tier-Freigelände seit 11. Mai wieder zugänglich - Hygienekonzept und Abstandsgebot

Unterwegs im Klosterfilz im Nationalpark Bayerischer Wald bei Riedlhütte
Unterwegs im Klosterfilz im Nationalpark Bayerischer Wald bei Riedlhütte - © Tourismusverband Ostbayern e.V.

Aufgrund der Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen dürfen demnächst fast alle bisher gesperrten Nationalparkeinrichtungen wieder öffnen.

Den Anfang macht bereits am 8. Mai das Waldspielgelände bei Spiegelau. Die Tier-Freigelände folgen am 11. Mai. Die Türen vom Haus zur Wildnis und vom Hans-Eisenmann-Haus sind ab 18. Mai geöffnet.

Für alle Einrichtungen gilt ein Hygienekonzept.

  • In den Tier-Freigeländen bedeutet dies etwa, dass in einigen Anlagen eine Einbahnregelung gilt,
  • Aussichtskanzeln sind nur für eine bestimmte Personenanzahl zugelassen und Stative für Kameras vorerst verboten.
  • Zudem ist auf genügend Abstand zu achten.
  • Auf die Regelungen wird vor Ort mittels Beschilderung hingewiesen.
  • Daneben wird die Kapazität der Großparkplätze reduziert, um einem ungeregelten Ansturm vorzubeugen.

„Wir bitten unsere Besucher, sich an die Vorgaben zu halten. Nur so können wir gewährleisten, dass die vorgegebenen Anforderungen auch in den weitläufigen Tier-Freigeländen umgesetzt werden können“, sagt Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Er appelliert vor allem daran, die Tier-Freigelände bei bereits ausgelasteten Parkplätzen nicht über andere Parkmöglichkeiten anzusteuern, sondern bei Erreichen der dortigen Kapazitätsgrenze andere Ausflugsziele im Nationalpark anzusteuern.

Reduzierte Öffnungszeiten, Maskenpflicht und begrenzte Besucherzahl

Das Haus zur Wildnis, das Hans-Eisenmann-Haus und das Waldgeschichtliche Museum dürften den staatlichen Vorgaben folgend ebenfalls zeitgleich mit den Tier-Freigeländen wieder öffnen. „Da wir die Nutzung des Hans-Eisenmann-Hauses und des Hauses zur Wildnis mit der Öffnung der Gastronomie in den Außenbereichen koppeln möchten, werden die beiden Einrichtungen jedoch erst am 18. Mai geöffnet“, so Leibl.  Vorerst gelten reduzierte Öffnungszeiten. Täglich ist dort von 11 bis 18 Uhr ein Besuch möglich. Das Waldgeschichtliche Museum folgt am 19. Mai und hat bis auf Weiteres dienstags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

In den Einrichtungen werden Obergrenzen für Besucher definiert, so dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Innenbereich aufhalten. Um dies überwachen zu können, müssen einige Eingänge gesperrt werden. Mögliche Zugänge werden beschildert. Ferner gilt im Innenbereich die Maskenpflicht und das Abstandsgebot. Desinfektionsmittel steht zur Verfügung. Für den Schutz der Mitarbeiter wurden an den Info-Theken Spuckschutzwände installiert. Die beiden Kinosäle sowie der Kinder-Erlebnisraum im Haus zur Wildnis sowie die Waldwerkstatt im Hans-Eisenmann-Haus stehen vorerst nicht zur Verfügung.

Steinzeithöhle und Grillplätze bleiben geschlossen

Weiter gesperrt bleiben die Grillplätze des Nationalparks und die Steinzeithöhle im Nationalparkzentrum Falkenstein. Außerdem ist noch nicht klar, wann die Umweltbildungseinrichtungen, also das Wildniscamp am Falkenstein und das Jugendwaldheim bei Schönbrunn am Lusen, wieder öffnen können. Dort müssen vor allem aufgrund der gemeinschaftlich genutzten Sanitäranlagen erst Konzepte zur weiteren Nutzung erarbeitet werden.
Die Erlebnis Akademie, Betreiber des Baumwipfelpfads im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau, hat ebenfalls bereits über eine Öffnung ihrer Anlage entschieden. Dort wird der Betrieb am 15. Mai wiederaufgenommen.

Die Nationalparkverwaltung ist telefonisch unter der Nummer 08552/9600-0, via Mail an poststelle@npv-bw.bayern.de  erreichbar.

Mehr Infos: www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de