Buchen

Heimatmuseum Lackenhäuser

Auf Initaitive des Schulrektors Heinrich Pollak, wurde das Heimatmuseum in Neureichenau in den 1960er Jahren im Anbau der Hochwaldhalle Lackenhäuser eingerichtet.

Auf drei Räume

  • verteilen sich die Leihgaben der Einwohner von Lackenhäuser, Klafferstraß und Riedelsbach. Es gewährt Einblicke in das frühere bäuerliche Leben.
  • Der Hauptraum, zeigt vielfältige Gerätschaften zur Ackerbodenbearbeitung und zur Getreide-Ernte. Angefangen vom Holzpflug über das Pferdegeschirr bis hin zum Dreschflegel.
    Brot war damals das wichtigste Grundnahrungsmittel. Wie es in mühevoller Arbeit hergestellt wurde, kann man hier sehen, genauso wie Mehl- und Backtröge oder Brotkörbe. Werkzeuge und Gerätschaften wurden meist mit einfachsten Mitteln aus einem Stück Holz hergestellt, ebenso wie Suppenschüsseln, Knödelschüsseln, Teller, Löffel und vieles mehr.
  • In der Bauernstube, fällt zunächst der Herrgottswinkel auf. An den Wänden hängen Heiligenbilder in alten geschnitzten Rahmen.
    Hier verarbeiteten die Waldler Flachs zu Leinen für so allerlei Gegenstände des täglichen Gebrauchs.
    Auf der sogenannten Hoanzlbank wurden Holzschuhe gemacht oder man flocht Siebe und fertigte Siebrände.
    Weiter geht der Blick zum einfach gestalteten Himmelbett, daneben die oft gebrauchte Kinderwiege (mit Wasserablaßlöchern an der Unterseite). Der Kleiderschrank hat eine seltene, in zarten Blautönen gehaltene Rosenberger-Rauten Bemalung. Sie war hier früher üblich, ist aber leider nur noch selten anzutreffen.
  • In der Spinnstube, sind sämtliche Geräte von der Flachsverarbeitung bis zum fertig gewebten Stück Leinen ausgestellt: Brechel, Schwungrad, Hachel und Spinnräder, Weberschiffchen und Webstuhl.

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