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Pfarrkirche in Straßkirchen

Die katholische Pfarrkirche "St. Ägidius" in Straßkirchen (Ortsteil der Gemeinde Salzweg) im südlichen Bayerischen Wald.

Blick auf die Pfarrkirche ST. ÄGIDIUS im Ortsteil Straßkirchen der Gemeinde Salzweg
Blick auf die Pfarrkirche ST. ÄGIDIUS im Ortsteil Straßkirchen der Gemeinde Salzweg - © Gemeinde Salzweg (E-Mail vom 22.05.2014)

Geschichte der Pfarrei

  • Der Name Straßkirchen hat ebenso wie Salzweg mit dem Goldenen Steig, der Salzstraße von Passau nach Böhmen zu tun. Er bedeutet: Die Kirche an der Straße, an der Salzstraße.
  • 1152: Der Ort wird zum ersten mal urkundlich erwähnt und wurde als Filiale von der Probstei Ilzstadt pastoriert.
  • 1787: Zur selbstständigen Pfarrei "St. Ägidius" erhoben. Chor und Turm der mächtigen, weithin sichtbaren Pfarrkirche stammen aus der Spätgotik, aus dem 15. Jahrhundert.
  • 1711: Das hohe Langhaus wurde im Barockstil angebaut sowie 1719 die Friedhofskapelle (jetzt Heizraum) mit Seiteneingang zur Kirche.
  • 1894: Es erfolgte die Erhöhung des Turmes sowie der Chorumfassungsmauer.
  • 1905: Das Kirchenschiff wurde um ein weiteres Joch und eine Vorhalle verlängert. Außerdem wurden 2 elegante Emporen, die auf Eichensäulen ruhen, eingezogen.
  • 1965: Der Ortsteil Salzweg, wurde zur eigenen Pfarrei "St. Rupert" erhoben und von der Mutterpfarrei "St. Ägidius" abgetrennt.
  • 1985/1986: Die Pfarrkirche wurde einer gründlichen Außen- und Innenrenovierung unterzogen. Seither erstrahlt sie nun wieder in ihrem alten Glanz.
  • Die Pfarrei "St. Ägidius" umfaßt heute ca. 2.500 Katholiken.

Der Pfarrpatron

  • Über das Leben des Hl. Ägidius ist nicht viel bekannt.
  • Nach der Legende stammte er aus Athen und kam aus königlichem Geschlecht. Andere halten ihn für einen gebürtigen Provencalen.
  • Sicher ist, daß der Heilige zu Anfang des 8. Jahrhunderts als Einsiedler an der Rhone-Mündung lebte, immer in Begleitung einer Hirschkuh. Sicher ist auch, daß er später dem von ihm gegründeten und nach ihm benannten Benediktinerkloster Saint-Gilles südlich von Nimes als Abt vorstand.
  • Ägidius gehört zu den 14 Nothelfern und wird besonders in Frankreich, England, Österreich und Bayern verehrt.
  • Seine Fürbitte wird angerufen bei Aussatz, Pest, Krebs, Irrsinn, ehelicher Unfruchtbarkeit, bei Dürre, Sturm, Feuersbrunst, Unglück, Menschenfurcht, in großer geistiger Not und Verlassenheit, für eine gute Beichte, von stillenden Müttern, von Krüppeln und Bettlern.
  • St. Ägidius ist in der Pfarrkirche dreimal dargestellt. Im Mittelturm des Hochaltars, auf dem Ölgemälde über der Sakristeitür und auf der Monstranz.
  • Sein Fest und damit das Patrozinium der Pfarrkirche Straßkirchen wird am 1. September gefeiert.

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