Buchen

Deggendorfer Knödel - süße Variante

Deggendorf ist Knödelstadt – hier dient der Knödel nicht nur dem Genuss, sondern hat einst der Sage nach die Donaustadt schon vor dem Feind gerettet.

Demnach reagierte die Frau des Bürgermeisters schnell und bewarf einen feindlichen Spion, der über die Mauer lugte, kurzerhand mit einem eben vorbereiteten Knödel. Der Spion fiel von der Mauer und berichtete im feindlichen Lager, dass die Deggendorfer noch über so viel Essen verfügten, dass sie sogar damit werfen konnten. Ein Sieg durch Aushungern war somit aussichtslos und die Truppen zogen ab.

Hier finden Sie das lustige Erklärvideo zur Knödelsage: Video zur Knödelsage

Nicht zuletzt wegen dieser Sage lieben die Deggendorfer ihre Knödel, die es mittlerweile in vielen Varianten, von herzhaft bis süß, gibt.

Die bekannteste Variante können Sie mit dem Rezept der Deggendorfer Knödelwerferin, Beate Lausch-Bernreiter, nun selbst backen:

Zutaten Deggendorfer Knödel

Für den Biskuitteig:

  • 5 Eiweiß
  • Prise Salz
  • Fünf Esslöffel lauwarmes Wasser
  • 125 Gramm Zucker
  • 5 Eigelb
  • 65 gr Mehl
  • 65 gr Speisestärke
  • 1 Teelöffel Backpulver

Für die Knödel:

  • Zwei Becher Sahne
  • Zwei Päckchen Sahnesteif
  • Ein Päckchen Vanillezucker
  • Fünf halbe Pfirsiche oder zwei Dosen Mandarinen
  • Kokosflocken

Zubereitung

  • Für den Biskuitteig das Eiweiß mit dem Zucker schaumig schlagen. Zucker einrieseln lassen und zu einer dicklichen Creme schlagen.
  • Eigelb, Mehl, Speisestärke und Backpulver unterheben und die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen.
  • Bei 170 Grad Celsius etwa 15 Minuten backen und abkühlen lassen. Anschließend den Biskuitteig zerrupfen.
  • Zur Zubereitung der Knödel die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen.
  • Früchte klein schneiden.
  • Alles mit dem zerrupften Biskuitteig vermengen, kleine Knödel formen und in den Kokosflocken wälzen.
  • Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen oder sofort servieren.