Buchen

Arber-Bergkirchweih

Regelmäßig am vorletzten Sonntag im August findet bei der Arberkapelle auf dem Gipfel des Großen Arbers die traditionelle Bergkirchweih statt. Nach der Bergmesse, die um 10:30 Uhr beginnt, verteilen sich die Besucher rund um den Gipfel. Unterhalb der Gondelbahn, beim Arberschutzhaus, findet mit Musik, Gesang und Tanz ein buntes Fest statt, das durch die farbenfrohen Trachten - insbesondere für die Feriengäste - diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Beschreibung

Die Kapelle auf dem Großen Arber

  • 1769: "Johann Georg Hafenbrädl" (1726–1786) bemüht sich um die Errichtung einer Kapelle auf dem Arber.
  • 1806: Im Sommer wird auf dem Gipfel des Großen Arbers eine Kapelle erbaut. Die Stifterin dieser ersten Kapelle auf dem Gipfel ist die Besitzerin der "Glashütte bei Schloß Deffernik" jenseits der Grenze, das"Fräulein von Hafenbrädl". Es ist eine "Holzkapelle" die man errichtet. Jedoch ist diese bald verwittert und wird auch von den Bauern der Mooshütte zweimal erneuert.
  • Bis in die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sind Hinterglasbild und Holzfigur noch vorhanden, gingen aber dann, zusammen mit den vielen Votivtafeln an der Kapelle, irgendwann im Zeitlauf im Sturm und Ungewitter verloren.
  • Die Winter auf dem Arber setzten der Kapelle so zu, dass das kleine Bauwerk im Laufe von 150 Jahren viermal erneuert werden muss.
  • Um 1880: Die "letzte Kapelle" wird aber schon in Bruchsteinen gemauert und wird mit einem mit ziegelgedeckten, nicht gerade schönen Stadel umschlossen. Diesen schützenden Stadel reißt ein Herbststurm weg.
  • 1906: Am 26.August wird das "100-jährige Bestehen" der Kapelle gefeiert.
  • 1918: Als der 1. Weltkrieg vorbei ist, ist die Arberkapelle auf einen kümmerlichen Rest zusammengebrochen. Mit der Arberkapelle sollte auch die beliebte Arberkirchweih für Jahrzehnte verschwinden.

Die heutige Kapelle

  • 1951: Im Winter löst die Frau des verstorbenen Hans Pöschl (Bauer von Mooshütte), ein Versprechen ein und stiftet den Bauplatz für ein neues Bergkirchlein auf dem Gipfel.
  • 1957: Bis zu diesem Jahr dauert es, bis endlich wieder eine Kapelle auf dem Arbergipfel errichtet wird. Es ist die jetzige Kapelle, die am 25. August eingeweiht wird. Sie ist eine Stiftung des Grundherren, Fürst Friedrich Wilhelm von Hohenzollern.
  • 1965: Die über 150-jährige Tradition der Kirchweih lebt wieder auf. Arberpfarrer Josef Kufner feiert am 29. August die erste Bergkirchweih seit 50 Jahren.
  • 1969: Ein Hinterglasbild des seligen Bartholomäus Holzhauser (Patron der Arberkirchweih), wird gesegnet und eingeführt. Das Bild wird in der Pfarrkirche Bayerisch Eisenstein aufbewahrt.
  • 2015: Nach 58 Jahren wird die Kapelle generalsaniert, mit Schindeln verkleidet, mit einem Vordach versehen und bekommt erstmalig eine Glocke.

Karte & Anreise

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