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Burgruine Hilgartsberg

Brauchtum bei der Walpurgisnacht! Die Burgruine Hilgartsberg befindet sich an einem linksseitigen Steilhang zwischen Hofkirchen und Vilshofen a.d.Donau im Passauer Land mit Blick zur Donau.

Beschreibung

Geschichte - Burg Hilgartsberg

  • Die Burg entstand wahrscheinlich im 12. Jahrhundert. Kaiser Heinrich II. verschenkte die Burg an das Bistum Bamberg.
  • Später erfolgte der Ausbau zu einer Festung durch die Deutschen gegen die Ungarn.
  • im Mittelalter: Das Raubrittertum blühte. Berüchtigt waren die Hilkersberger und die Puchberger. Sie trieben Schiffsraub auf der Donau und unterhielten dorthin einen unterirdischen Gang.
  • 1626: Großer Brand während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Der Schwarze Tod, die Pest herrschte. Später Wiederaufbau als Schutz gegen die Schweden.
  • Verfall des Schlosses zu Anfang des 18. Jahrhunderts. Erfolgreicher Widerstand im Spanischen Erbfolgekrieg.
  • 1742: Restlose Vernichtung im Österreichischen Erbfolgekrieg, wahrscheinlich durch den Freiherrn von der Trenck.
  • 1822: Übernahme der Ruine durch den Staat.
  • bis 1970: Die Schule der ehemaligen Gemeinde Hilgartsberg war dort untergebracht. Das Schulgebäude wurde an den Besitzer der Burggastwirtschaft verkauft.
  • 1995: Am 18. Dezember erwarb der Markt Hofkirchen die Burgruine Hilgartsberg vom Freistaat Bayern. Seit dieser Zeit führt der Burgförderverein alljährlich unter anderem die Burgfestspiele und die Burgweihnacht durch.
  • Heute: Die denkmalgeschützte Burganlage ist ein Anziehungspunkt für große und kleine Burgliebhaber.

Veranstaltungen auf der Burgruine:

  • Walpurgisnacht: jährlich am 30. April
  • Hilgartsberger Gartenmarkt: jährlich Anfang Mai (Sa./So.)
  • Hilgartsberger Burgfestspiele: jährlich Anfang August
  • Burgweihnacht Hilgartsberg: jährlich Mitte Dezember (Fr.-So.)

Burgkapelle

  • Die St.-Georgs-Kapelle von Hilgartsberg wurde unter Einbeziehung romanischer Bauteile, von denen die Apsis noch vollständig erhalten ist, im 16. Jahrhundert eingewölbt und bemalt.
  • Das Altarbild des Spätrokoko-Altares stellt die Verkündigung des Engels an Maria dar, eine barocke Figur zeigt den Kirchenheiligen St. Georg, den Patron der Ritter.
  • 2003: Nach Abschluss der Innensanierungsarbeiten, kehrten die angestammten Kunstgegenstände in die Burgkapelle zurück.
  • 2007: Am 22. April wurde die Kapelle durch Pfarrer Gotthard Weiß wieder geweiht.
  • Ab sofort sind wieder kirchliche Trauungen und Taufen möglich.
    Infos: Kath. Pfarramt Hofkirchen, Tel. +49 (0)8545 / 256
    oder: Burgförderverein Hilgartsberg e.V., Tel. +49 (0)8545 / 971813

Der Burgförderverein Hilgartsberg e.V.

Näheres über den Förderverein zur Erhaltung und Sanierung der Burgruine Hilgartsberg und der St.-Georgs-Kapelle e.V., kurz Burgförderverein, erfahren Sie auf der Homepage bei den Adress-Daten!

Karte & Anreise

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