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Burgruine Lobenstein

Die Ruine Lobenstein liegt über dem Ort Zell, zwischen Regensburg und Roding an der alten B16 im Vorderen Bayerischen Wald.

Beschreibung

Erreichbar ist die Burgruine über einen Fußweg vom Ort oder von der Straße nach Krottenthal (500 m vor dem Ort links).

Geschichte von Burg Lobenstein

  • 1150: Die Namen Othmar und Rizman von Lobeneck erscheinen in örtlichen Urkunden als Ministerialen des Markgrafen von Cham. Nicht gesichert ist, ob sich der Adel auf die spätere Burg Lobenstein bezieht.
  • 1340: Eberhard von Hof kauft einen bereits bestehenden "purkstal bei Zelle" (wohl Burg Lobenstein) und erhält die Erlaubnis von Kaiser Ludwig dem Bayern, dort zu bauen.
  • ab 1342: Eberhard nennt sich Hofer von Lobenstein und verwaltet für Bayern eine Hofmark in Zell und setzt dort Richter ein.
  • Anfang 15. Jahrhundert: Die Burg wird von den Hussiten zerstört.
  • Später wurde die Burg erobert und kam wieder zu den Nachfahren der Hofer.
  • 1530: Lobenstein wird pfälzisch, ist aber nach den Beschädigungen wahrscheinlich nie mehr richtig bewohnt worden.
  • 1629: Der letzte Hofer zu Lobenstein war Hans Georg. Er mußte aber wegen seines protestantischen Glaubens die Oberpfalz verlassen.
  • 1633: Die jetzt bayerisch besetzte Burg, wurde dann von den Schweden (Schwedischer Krieg, 1630-1635) endgültig zerstört und ist seitdem eine Ruine geblieben.

Besichtigung:

  • Die Burgruine ist ganzjährig begehbar (das obere Stockwerk ist durch eine Stahltreppe zugänglich).

Karte & Anreise

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