Buchen

Der seelige Engelmar

Nach einem alten Manuskript 1188 selig gesprochen, so heißt es in einem alten Heiligenlexikon über den seligen Engelmar, Namenspatron des Bergdorfes und modernen Luftkurortes St. Englmar unterm Predigtstuhl.

Beschreibung

Die Einsiedelei Engelmars

  • befand sich zum Ende des 11. Jahrhunderts im Gebiet des Grafen von Bogen. Auf die Legende vom Tod und Auffinden des seligen Engelmar geht das religiöse Schauspiel des Englmari-Suchens im heute so beliebten Ferienort St. Englmar zurück.
  • Es findet seit mehr als 150 Jahren jedes Jahr am Pfingstmontag statt und hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft und Faszination verloren.
  • In einem religiösen Schauspiel wird von den Einwohnern der Gemeinde die Einholung des Leichnams des Ortspatrons, des seligen Engelmar, dargestellt.

Die Legende erzählt folgendes?

  • Engelmar errichtete an der höchsten Stelle des Bayerweges, der von Schwarzach über die Berge nach Viechtach ins Regen-Tal führt, eine Klause. Er betete und arbeitete und gewann sich durch seine Frömmigkeit viele Freunde.
  • Sein "Gefährte" erschlug ihn um die Weihnachtszeit des Jahres 1100 aus Neid und bedeckte den Leichnam mit Schnee und Reisig.
  • Ein Priester namens Ruodbertus fand am Pfingstfest des gleichen Jahres den Toten, ließ ihn zu Tal bringen und bestatten. Über seiner Grabstelle wurde 1131 eine steinerne Kirche erbaut.
  • Erst später wurde die Talschaft besiedelt und der Ort Sankt Englmar entstand.

Das Englmari-Suchen

  • wiederholt nun alljährlich in einem religiösen Schauspiel jene Episode, in der ein Priester den Toten auffindet und zu Tal bringen lässt.
  • Tausende erleben jedes Jahr den farbenprächtigen Zug durch das Dorf hinauf zum "Kapellenberg", wo nach der Auffindung der Skulptur des seligen Engelmar der Pfarrer hoch über den Häusern des Ortes die Feldmesse hält. Es ist ein beeindruckendes Schauspiel, wenn der Zug in historischer Kleidung am Fuße des Kapellenberges ankommt - mit Reitern und Fußvolk, wenn ein Jäger den Leichnam des Seligen in Form einer "überlebensgroßen Holzfigur" im Wald unter Reisig sucht, den Toten findet und birgt. Der Geistliche kniet nieder und betet - ein Moment der Weihe.
  • Anschließend wird die "Englmar-Figur" auf einen "Ochsenwagen" gebettet und in einer Bittprozession in die Pfarrkirche gebracht, wo sich die Menschen zum Gebet beim "seligen Engelmar" niederlassen können.

Die Veranstalter möchten unbedingt darauf hinweisen, dass die Teilnehmer auf für einen traditionellen historischen Umzug angemessene Kleidung achten, das heißt zumindest ländliche Tracht oder stilvolle Reitbekleidung.

Schauspiel mit über 150-jähriger Tradition am "Pfingstmontag" im Bergdorf St. Englmar, direkt an der Landkreisgrenze von Straubing-Bogen und Regen im Bayerischen Wald gelegen.

Karte & Anreise

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