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Emmaus-Gang in Zwiesel

Der Emmaus-Gang in Zwiesel ist ein jährlich stattfindender Brauch am Ostermontag, um die Glasmacherkapelle Theresienthal zu erhalten.

Die Theresienthaler Glasmacher gingen bereits vor über 100 Jahren am Ostermontag Emmaus. Im Laufe der Zeit ging der ursprüngliche Brauch von Wirtshaus zu Wirtshaus zu ziehen jedoch verloren.

Emmaus-Gang am Ostermontag

Im Jahr 2001 stand die Glashütte Theresienthal vor dem Konkurs. Daher wurde der Osterbrauch als Bittgang für die Glashütte von dem Verein zur Erhaltung der Glasmacherkapelle Theresienthal erneut ins Leben gerufen. Bereits nach fünf Jahren wurde der Betrieb in Theresienthal wieder aufgenommen. Heute ist der Emmaus-Gang in Zwiesel so beliebt, dass jährlich mindestens 300 Gläubige daran teilnehmen.
Sowohl Gäste als auch Einheimische werden eingeladen am Emmaus-Gang in Zwiesel teilzunehmen.

Der Ablauf

Der Treffpunkt ist am Ostermontag um 14:00 Uhr im Glaspark Theresienthal-Zwiesel vor dem Kriegerdenkmal.
Anschließend gehen die Gläubigen zur Theresienthaler Glasmacherkapelle am alten Böhmweg.

  • Strecke: 1,5 Kilometer mit 50 Metern Höhenunterschied

Nach dem Bittgang treffen sich die Teilnehmer im Naturfreundehaus am Waldrand von Rotkot. Dort warten bereits Kaffee und Kuchen auf die Emmausjünger.

Im Zeichen von Glas

Bei dem Osterbrauch wird zudem für den Erhalt der Glashütten und der Arbeitsplätze gebetet. Daher können vor dem Emmaus-Gang österliche Brauchtumsobjekte im Glaspark erworben werden.

Figurenbrote

Wie bereits vor etwa 100 Jahren wurden im Jahr 2019 erstmals wieder sogenannte Gebildebrote gebacken. Das Osterbrot ist zum Verzehr während des Bittgangs gedacht.

Der Reinerlös der Brauchtumsobjekte und Figurenbrote wird für einen guten Zweck gespendet.

Karte

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