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Geschichte der Glashütten in Lohberg

In Lohberg am Großen Arber wurde zwischen 1538 und 2019 Glas geschmolzen. Urkundlich erwähnt sind 16 Glashütten.

Die 17. Glashütte, die letzte an der Glasstraße im Landkreis Cham, befand sich bis Ende 2019 in der Alten Kirche in Lohberg.

Kunstobjekte Friedenswächter (links) und Vase, Kelch (rechts) aus der Glashütte Alte Kirche in Lohberg
Kunstobjekte Friedenswächter (links) und Vase, Kelch (rechts) aus der Glashütte Alte Kirche in Lohberg

Historie der Glashütten in Lohberg

  • 1538: Errichtung der ersten Glashütte in Lohberg.
  • ab 1555: Der Lohberger Raum wird unter den Glashüttenherren Frisch, Klingenden, Hainz, von Hafenbrädl, Riedl und Schrenk zu einem Glaszentrum. Im Laufe der Zeit wurden 16 Glashütten errichtet.
  • 1618-1648: Während des dreißigjährigen Krieges kommt es nahezu zum Stillstand der Glasherstellung in Lohberg.
  • ab 1679: Wiederaufbau des Glaszentrums
  • um 1700: Bau der ersten Glashütte in Lohberghütte
  • 1714-1742 und 1783-1800: Seehütte am Kleinen Arbersee
  • 1836: Bau der letzten Glashütte in Lohberghütte, welche 1907 abgebrannt ist
  • 1998: Eröffnung der 17. Glashütte in der Alten Kirche in Lohberg. Die Lohberger Glastradition wird von dem Glasbildhauer Theodor Sellner in der Kirche von 1698 weitergeführt. Seine Unikate sind weltweit in Museen und Ausstellungen zu finden. Besonders beeindruckend sind seine Vasen, Schalen und Skulpturen mit tanzenden Figuren und leuchtenden Farben.
  • 2007-2019: Der langjährige Mitarbeiter Hubert Hödl übernimmt die Glashütte Alte Kirche. Bis zum Jahr 2019 wurden hier eigene Produkte und hochwertiges Gebrauchsglas aus renommierten Bayerwaldglashütten verkauft.

Sehenswürdigkeit

  • Skulpturenpark am Glastor: Kunstwerke zum Nachdenken aus Glas, Metall und Holz.

Karte

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