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Pfarrkirche in Salzweg

Die katholische Pfarrkirche "St. Rupert" in Salzweg im südlichen Bayerischen Wald, wurde in den Jahren 1963 bis 1964 erbaut.

Blick im Winter auf die Pfarrkirche ST. RUPERT in Salzweg
Blick im Winter auf die Pfarrkirche ST. RUPERT in Salzweg - © Gemeinde Salzweg (E-Mail vom 22.05.2014)

Geschichte der Pfarrei

  • 1964: Am 15. November wurde die neu erbaute Kirche geweiht.
  • 1965: Am 26. September wurde Salzweg zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Mutterpfarrei ist "St. Ägidius" in Straßkirchen. Heute umfaßt die Pfarrei Salzweg ca. 3.500 Katholiken.

Der Pfarrpatron "St. Rupertus"

  • Patron von Kirche und Pfarrei ist der Heilige Rupert.
  • Seine Statue befindet sich in der Kirche rechts neben dem Altar. Dort ist er, wie üblich, als Bischof mit einem Salzfaß dargestellt. Dadurch wird die Verbindung des Heiligen mit der Pfarrei deutlich: Der Hl. Rupert war Bischof von Salzburg und bekam vom Bayernherzog Erträge aus den Salzquellen von Reichenhall geschenkt. Salzweg war mit seinem Mauthäusl ein wichtiger Ort am sog. Goldenen Steig, auf dem das Salz von den Säumern nach Böhmen transportiert wurde, nachdem es mit Schiffen nach Passau gebracht worden war.
  • Die Verdienste des Heiligen liegen aber nicht so sehr im Salzhandel, als vielmehr in der Christianisierung des Salzburger Raumes. Es gelang ihm, das von der Römerzeit her noch vorhandene romanische mit dem neu entstandenen germanischen Christentum zu verschmelzen und Salzburg eine führende Stellung in der bayerischen Kirchenpolitik zu verschaffen.
  • etwa 695 n. Chr.: St. Rupert war von Worms nach Regensburg gekommen. Dort widmete er sich der Erneuerung des christlichen Lebens. Mit dem Schiff gelangte er später nach Lorch bei Linz, um von dort aus die Slaven und Avaren zu missionieren. Dieses Vorhaben stieß jedoch auf so große Schwierigkeiten, daß er schließlich nach Salzburg zog. Dort gründete er zwei Klöster: St. Peter und Nonnberg, das älteste deutsche Frauenkloster.
  • 716: Der Heilige starb in seiner Heimatstadt Worms. Die Neumissionierung des Salzburger Gebietes ist sein bleibendes Verdienst. Im sog. Rupertigau und in den Dekanaten Burghausen und Altötting, die damals zum Bistum Salzburg gehörten, errichtete er viele Pfarreien und Kirchen.

Karte

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