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Theresienthaler Museumsschlösschen

In Zwiesel gibt es ein besonderes Juwel edler Glas-Handwerkskunst zu besichtigen: Das Theresienthaler Museumsschlösschen, im Baustil des Historismus.

Beschreibung

Glasmuseum Theresienthal

Das private Glasmuseum der Firma Gangkofner OHG birgt eine der schönsten Glassammlungen weltweit.

Bei den ausgestellten Gläsern handelt es sich um Prototypen, die die Manufaktur für den Adel und die Königshäuser produziert hat: So z.B. für den Zaren, den Kaiser von Frankreich, für König Ludwig II. und Kaiser Wilhelm II.

Wechselnde Verkaufsausstellungen heutiger Künstler sind ein weiterer Grund, das Schlösschen möglichst oft aufzusuchen. Gerne können auch Führungen durch das Schlösschen und auch über das romantische Theresienthaler Gelände gebucht werden.

Feine Glaskunst in sieben Räumen des Museumsschlösschens

  • Erdgeschoss: Sehenswerte wechselnde Ausstellungen moderner Kunst, historische Kollektionsmuster aus der Zeit von 1836/1837 bis in die 1930 iger Jahre und gläserner Hochzeitsschmuck (entworfen von Magdalena Paukner).
  • Zu bewundern sind auch Entwurfsarbeiten und Musterstücke für den Zarenhof in St. Petersburg, die französischen Kaiser, König Ludwig II. und Kaiser Wilhelm II.
  • Das Museum im Theresienthaler Schlösschen informiert auch über die wechselvolle Geschichte der Kristallglasmanufaktur Theresienthal.

Öffnungszeiten:

  • Montag - Freitag: 10.00 - 14.00 Uhr
  • Samstags, sonntags und an Feiertagen geschlossen!
  • Gruppenbesuche nach telefonischer Vereinbarung.

Sonderführungen für Gruppen: "Dass ich oft selbst nicht weiß, ob ich ein Bayer oder Böhme sei", übers Theresienthaler Glashüttengelände, durch Marita Haller: Marita.haller@t-online.de; Tel. +49 9922 3649

Heiraten im Museumsschlösschen

Verliebte können das Theresienthaler Museumsschlösschen für Ihre Traumhochzeit buchen, um in romantischem Ambiente zu "heiraten wie die Glasfürsten".

Geschichte des Schlösschens

  • Die einst königlich privilegierte Glashütte Theresienthal, wurde im Jahre 1836 auf Wunsch von König Ludwig I. von Franz Steigerwald (aus Nordböhmen) gegründet.
  • um 1835: Das Kerngebäude des heutigen Schlösschens entstand mit mehreren Glasmacherhäusern und sonstigen Betriebsgebäuden. Damals war es das Hüttenzangl (Wirtshaus mit Wohnungen), das auch acht Räume für Übernachtungen bot. Der Gastronomiebereich (heute ein Steak-Haus) direkt unterhalb, diente als Stallung und Kutschenremise
  • 1881: Das Zangl erhielt durch den Theresienthaler Glashüttenherrn Michael von Poschinger das Aussehen eines Schlosses. Er ließ an der Nordseite einen Turm anbauen und die Südfassade erhielt eine Schmuckwand. Das ehemalige Waschhaus zwischen der Tafelglas- und der Mundglashütte übernahm die Funktion des Zangls.
  • Unter Hans und Egon von Poschinger wurde das Schlösschen zum Bürohaus umfunktioniert. Die Hüttenherren konnten durch einen geheimen Turmgang jederzeit ins Atelier der Henriette Steigerwald, geb. Henriette von Poschinger (1845-1903) gelangen.
  • 1963: Der Direktor an der Staatlichen Fachschule für Glas und Holz in Zwiesel Max Gangkofner, kaufte Anteile am Glashüttengut.
  • 1977: In sieben Räumen im Erdgeschoss des Schlösschens wird das Theresienthaler Glasmuseum eingerichtet. Das restliche Haus war bewohnt.

Karte & Anreise

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