Buchen

Zisterzienserabtei Gotteszell

Das Kloster Gotteszell ist eine ehemalige Abtei der Zisterzienser. Im geräumigen Herrenhaus des Meierhofes (heutiges Dostler-Gebäude) richteten sich die aus Aldersbach kommenden Mönche eine erste Kirche ein. Später diente das sogenannte "Anna-Münster", das am Beginn der Anhöhe zu Haberröhren enstand, als Klosterkirche.

Beschreibung

Kloster-Geschichte

  • 1050: Die "Grafen von Bogen" übernahmen das Gebiet von den Benediktinern, die einst vom Kloster Metten aus das größtenteils unbewohnte Land zwischen Donau und Regen, Kohlbach und Bogenbach rodeten.
  • 1226: Graf Albert IV. übereignete Heinrich von Pföhlingen, das Gebiet am Nordhang des Vogelsang und damit die im Tale der Teisnach gelegene Siedlung.
  • 1285: Im Sommer vermachte Heinrich der Jüngere von Pfelling das Gebiet um den Meierhof Droßlach mit Ansiedlung dem "Zisterzienserkloster Aldersbach" mit der Auflage, dort ein Kloster zu errichten.
  • 1320: Das Kloster wurde zur Abtei erhoben und "Bruder Berthold" wurde der erste Abt von Gotteszell. Mit dem Bau einer neuen Klosterkirche wurde begonnen.
  • 1339: Das Gotteshaus, das im einfachen frühgotischen Zisterzienserstil errichtet wurde, konnte am 15. März eingeweiht werden.
  • 1629: Der Großbrand vom 24. März vernichtete die Urkirche total und auch große Teile der Hauptkirche wurden schwer beschädigt. Das kleinere Anna-Münster wurde nicht mehr aufgebaut, die Hauptkirche aber erstrahlte nach jahrelangen Aufbauarbeiten in neuem Glanz.
  • 1803: Aufhebung durch die Säkularisation. Der gesamte Wald- und Grundbesitz der Abtei ging in staatliches Eigentum über.

Karte & Anreise

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