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Burgruine Hilgartsberg

Die Burgruine Hilgartsberg mit Museum und Burgcafé befindet sich an einem linksseitigen Steilhang zwischen Hofkirchen und Vilshofen a.d.Donau im Passauer Land mit Blick zur Donau.

Nördlich der Donau und etwas stromaufwärts von Vilshofen, jedoch im Marktbereich von Hofkirchen, steht auf einem steilen Ausläufer des Waldes die mittelalterliche Burganlage von Hilgartsberg.

Drei Toranlagen mit Zwinger und starken Ringmauern lassen heute die einstige Größe nur erahnen.

Die alte bambergische Burg sah im Laufe der Jahrhunderte viele Adelsgeschlechter in ihren Mauern. Die Sulzbacher, Staufer, Ortenburger, die Wittelsbacher und deren Pfleger. Bis ins 19. Jahrhundert gehörte die Burg den schwäbischen Fuggern.

Veranstaltungen auf der Burgruine Hilgartsberg :

  • Das Burgcafé auf der Sonnenterrasse ist jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet.
  • Museum ( Ausstellungsraum Archäologie)
  • Walpurgisnacht: jährlich am 30. April
  • Hilgartsberger Gartenmarkt: jährlich Anfang Mai (Sa./So.)
  • Hilgartsberger Burgfestspiele: jährlich Anfang August
  • Burgweihnacht Hilgartsberg: jährlich Mitte Dezember (Fr.-So.)

Ausstellungsraum Archäologie auf der Burg Hilgartsberg

Öffnungszeiten:
Jeden ersten Sonntag im Monat von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

  • Führungen nach Bedarf
  • Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterrasse
  • Bewirtung durch den Burgförderverein

Geschichte der Burg Hilgartsberg

  • Die Burg entstand wahrscheinlich im 12. Jahrhundert. Kaiser Heinrich II. verschenkte die Burg an das Bistum Bamberg.
  • Später erfolgte der Ausbau zu einer Festung durch die Deutschen gegen die Ungarn.
  • im Mittelalter: Das Raubrittertum blühte. Berüchtigt waren die Hilkersberger und die Puchberger. Sie trieben Schiffsraub auf der Donau und unterhielten dorthin einen unterirdischen Gang.
  • 1626: Großer Brand während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Der Schwarze Tod, die Pest herrschte. Später Wiederaufbau als Schutz gegen die Schweden.
  • Verfall des Schlosses zu Anfang des 18. Jahrhunderts. Erfolgreicher Widerstand im Spanischen Erbfolgekrieg.
  • 1742: Restlose Vernichtung im Österreichischen Erbfolgekrieg, wahrscheinlich durch den Freiherrn von der Trenck.
  • 1822: Übernahme der Ruine durch den Staat.
  • bis 1970: Die Schule der ehemaligen Gemeinde Hilgartsberg war dort untergebracht. Das Schulgebäude wurde an den Besitzer der Burggastwirtschaft verkauft.
  • 1995: Am 18. Dezember erwarb der Markt Hofkirchen die Burgruine Hilgartsberg vom Freistaat Bayern. Seit dieser Zeit führt der Burgförderverein alljährlich unter anderem die Burgfestspiele und die Burgweihnacht durch.
  • Heute: Die denkmalgeschützte Burganlage ist ein Anziehungspunkt für große und kleine Burgliebhaber.

Burgkapelle - Heiraten und Taufen

  • Die St.-Georgs-Kapelle von Hilgartsberg wurde unter Einbeziehung romanischer Bauteile, von denen die Apsis noch vollständig erhalten ist, im 16. Jahrhundert eingewölbt und bemalt.
  • Das Altarbild des Spätrokoko-Altares stellt die Verkündigung des Engels an Maria dar, eine barocke Figur zeigt den Kirchenheiligen St. Georg, den Patron der Ritter.
  • 2003: Nach Abschluss der Innensanierungsarbeiten, kehrten die angestammten Kunstgegenstände in die Burgkapelle zurück.
  • 2007: Am 22. April wurde die Kapelle durch Pfarrer Gotthard Weiß wieder geweiht.

Kirchliche Trauungen und Taufen möglich.
Infos: Kath. Pfarramt Hofkirchen, Tel. +49 (0)8545 / 256 oder: Burgförderverein Hilgartsberg e.V., Tel. +49 (0)8545 / 971813

Der Burgförderverein Hilgartsberg e.V.

Näheres über den Förderverein zur Erhaltung und Sanierung der Burgruine Hilgartsberg und der St.-Georgs-Kapelle e.V., kurz Burgförderverein: www.burgverein-hilgartsberg.de

Karte

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