Wilde Steinklamm

Der Naturpark-Wandertipp führt zu einem Klassiker bei Spiegelau, der Steinklamm. Mit der gelben Markierung Steinforelle geht es auf acht Kilometern durch die Klamm bis zum Stausee Großarmschlag und wieder zurück nach Spiegelau

Rundwanderung Steinklamm bei Spiegelau

  • Mit circa 200 Höhenmetern und einer kleinen Pause braucht man für die schöne Tour circa 2,5 Stunden.
  • Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind notwendig!
  • Wer mal auf das Auto verzichten möchte, kann wunderbar mit der Waldbahn nach Spiegelau anreisen.

Los geht’s am Wanderparkplatz Steinklamm (bei Sparkasse, kostenloser Parkplatz neben Glaszentrum).

Nach wenigen hundert Metern zweigt die Markierung Steinforelle bereits nach links ab, den Schluchtwald steil hinunter. Unter Buchen und Fichten mischen sich nun auch Berg-Ahorne sowie Berg-Ulmen. An den Hängen wachsen Brombeersträucher, Hasenlattiche und Wald-Witwenblumen, an deren Blüte sich derzeit die Insekten erfreuen. Die Früchte an den zahlreichen Heidelbeersträuchern färben sich schon blau. Bald erreicht man das rauschende Wasser der Großen Ohe.
Nun wandern wir circa 1,5 Kilometer durch die faszinierende Schlucht. Dabei begegnen uns immer wieder bis zu 2 Meter tiefe Strudellöcher, die die Große Ohe mit ihrer reißenden Kraft ins Gestein geschliffen hat. Auch viel Totholz gibt es hier, das mögen besonders Pilze wie der Zunderschwamm und zahlreiche Käferarten.

Am Ende der Steinklamm angekommen, queren wir eine Brücke. Nun geht es bergauf durch den Fichtenwald bis man zum Stausee Großarmschlag kommt. An dessen Rand blüht und brummt es: Käfer wie der Goldglänzende Rosenkäfer und Schmetterlinge wie das Braunauge erfreuen sich an Blühpflanzen wie dem Echten Mädesüß.

Am Stausee vorbei geht es durch dichte Wälder zurück nach Spiegelau. Dort angekommen nehmen wir kurz vor dem Kreisverkehr die kleine Gasse, die mit der Markierung Steinforelle zurück zum Parkplatz führt.