Buchen

Sehen, sammeln, schmecken – Kräutergenuss im Bayerischen Wald

Alles rund um das Thema Kräuter im Bayerischen Wald.

Entlang der Wege wachsen zahlreiche Wildkräuter wie beispielsweise Waldmeister.
Entlang der Wege wachsen zahlreiche Wildkräuter wie beispielsweise Waldmeister. - © Pixabay

Alles rund um Kräuter: Kurse und Wanderungen im Bayerischen Wald

Marinierter Briekäse mit Dost und Pfefferminze, gebackene Wiesen-Bärenklaustengel, Gundermann-Konfekt oder ein Blumenstraußsalat mit Gierschlimonade – so köstlich und vielseitig ist die Wildkräuter-Küche. Die leckeren Kreationen zergehen auf der Zunge, ein Feuerwerk an Aromen steigt in die Nase – so schmeckt Glück im Bayerischen Wald! Erntefrisch genießt du in Restaurants und Gasthäusern die grünen Vitaminbomben, vielerorts aus dem eigenen liebevoll gepflegten Kräutergarten wie im Natur- und Wohlfühlhotel Brunner Hof oder im Landgasthof Kammbräu in Zenting.

Kräuter sehen, sammeln, schnuppern

Doch auch draußen in der freien Natur, auf den Wiesen und in den Wäldern des Bayerischen Waldes gedeihen die prächtigsten Kräuter. Erfahrene Kräuterpädagoginnen und -pädagogen nehmen dich mit zu den besten Orten für eine reiche Ernte und führen dich ein in die bunte, wunderbar duftende Welt der essbaren Pflanzen – hier geht es zu aktuellen Terminen.

Oder möchtest du dich lieber in einem Kräutergarten umsehen und Pflanzideen für dein Zuhause sammeln? Der vier Kilometer lange Kräuterweg des Eckertsreuter Kräuterhofes bei Ringelai beherbergt unzählige Wildkräuter darunter Augentrost, Katzenpfötchen und Waldmeister. Auf 900 Meter Höhe liegt der Kräuter- und Aromagarten des Berghotels Mooshütte. Hier kannst du an verschiedensten Heil-, Wild- und Hexenkräutern schnuppern und dabei einen fabelhaften Ausblick auf das Bergpanorama des Bayerischen Waldes genießen.

Und wenn wir schon beim Thema Kräuter im Bayerischen Wald sind, dürfen wir diese zwei nicht vergessen: Bärwurz und Blutwurz.

Hochprozentiges mit Kräutern

Bärendill, Bärenfenchel, Bärwurz, die fast vergessene Heilpflanze hat viele Namen. Sie gilt als appetitanregend und verdauungsfördernd, früher wurde sie auch bei Herzschwäche eingesetzt. Im Herbst werden ihre Wurzeln und Samen im Bayerischen Wald gesammelt, die wertvollen Wirkstoffe destilliert und zum Bärwurz, einem Schnaps, verarbeitet. Doch ist der Bärwurz nicht die einzige hochprozentige Bayerwald-Spezialität, die aus einer Heilpflanze gewonnen wird. Auch der Blutwurz, dessen Hauptzutat in den Sommermonaten auf trockenen Waldwiesen und Heiden ausgegraben wird, hat im Bayerischen Wald eine lange Tradition. Hast du Lust, die hochprozentige Bayerwald-Spezialität zu kosten? Hier werden Bärwurz, Blutwurz und andere Obst- und Kräuterliköre gebrannt.