Veranstaltungen im Nationalpark im Mai

Führung "Die Vegetation der Schachten" am 14.05., Geführte Radtour "Mit dem Rad vom Reschbachtal zur Racheldiensthütte" am 15.05. und Tageswanderung "Eines der letzten Urwaldrelikte in Mitteleuropa"am 15.05.

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Die Vegetation der Schachten

Botaniker Christoph Heibl gibt am 14. Mai Einblicke in die Pflanzenwelt
Zwieslerwaldhaus. Beim nächsten Teil der Führungsreihe Nationalpark exklusiv rückt Botaniker
Christoph Heibl die Pflanzenwelt des Nationalparks Bayerischer Wald in den Fokus. Am Samstag, 14.
Mai, geht’s dafür hinauf auf den Ruckowitzschachten.
Seit der Wiederaufnahme der Beweidung vor acht Jahren ist die Artenvielfalt der Pflanzen dort schon
leicht angestiegen. Warum die Erhaltung der montanen Borstgrasrasen und Bergmähwiesen der
Nationalparkverwaltung wichtig ist und von der Europäischen Union im Rahmen eines LIFE+ Projekts
gefördert wurde, erklärt Heibl, stellvertretender Leiter des Sachgebiets Naturschutz und Forschung,
auf der Halbtages-Wanderung hinauf zum größten Schachten im Schutzgebiet. Beim Auf- und Abstieg
durch verschiedene Sukzessionsstadien des Bergmischwalds findet sich zudem noch die Gelegenheit,
Pflanzen zu bestimmen oder die natürliche Walddynamik zu beleuchten.
Treffpunkt für die rund fünfstündige, kostenlose Führung ist am Samstag, 14. Mai, um 14 Uhr. Aus
organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650)
möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Dabei wird auch der genaue
Treffpunkt der Führung mitgeteilt.

Mit dem Rad vom Reschbachtal zur Racheldiensthütte

Geführte Radtour im Nationalpark am Sonntag 15. Mai
Mauth. Waldführer Ludwig Breitenfellner radelt am Sonntag, 15. Mai, mit allen Interessierten vom
Reschbachtal zur Racheldiensthütte und retour. 

Auf dem Nationalparkradweg geht’s erst zum Sagwasser und weiter zum Nationalparkzentrum Lusen. Ab hier wird es dann etwas anstrengend, denn es müssen rund 300 Höhenmeter bis zur Waldhausreibe, unterhalb des Lusens gelegen, überwunden werden. Mit einem Abstecher zur Martinsklause geht es dann nach Waldhäuser und
weiter der Kleinen Ohe entlang bergab zur Graupsäge.
Vorbei an Gugelöd und der Messstation Taferlruck wird anschließend hinauf zur Racheldiensthütte
geradelt. Über die Grübenbrücke und das Wintergatter Neuhüttenwiese gelangen die Radler wieder
zurück zur Basisstraße und erreichen auf dem Nationalpark-Radweg, vorbei an Altschönau,
Neuschönau und dem Sagwasser wieder ihren Ausgangspunkt. Themen auf dieser Tour sind die
Walddynamik im Nationalpark, die Ökologie von Bergbächen und Mooren sowie historische
Methoden der Holznutzung oder das Goldschürfen.
Start ist um 10 Uhr. Die Radtour ist etwa 55 Kilometern lang, dabei müssen rund 900 Höhenmeter
überwunden werden. Sie ist als mittel einzustufen und dauert rund sechs Stunden. Mitzubringen sind
ausreichend Getränke sowie eine Brotzeit. Ein Radhelm ist Pflicht!
Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Beim Vorzeigen
einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr
erhoben. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice
(0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Dabei wird
auch der genaue Treffpunkt bekannt gegeben. 

Eines der letzten Urwaldrelikte in Mitteleuropa

Tageswanderung zum urwaldartigen Höllbachgspreng am 15. Mai
Scheuereck. Bei der Wanderung durch das Höllbachgspreng fühlt man sich wie in einem
Märchenwald. Am Boden liegen abgestorbene Baumriesen, die über und über mit Farnen und einem
dicken Moospelz bewachsen sind. Bereits Mitte des 19. Jahrhundert verfügte der bayerische Regent
Max II., dass dieses schwer zugängliche Gebiet nicht genutzt werden solle und es im „Urzustand“ zu
belassen sei.
Der erfahrene Waldführer Steffen Krieger, begleitet am Sonntag, 15 Mai, alle Interessierten zu einer
der schönsten Sehenswürdigkeiten im Nationalpark Bayerischer Wald. Über die Höllbachschwelle
führt die Tour rund 500 Höhenmeter hinauf zum Albrechtsschachten, im östlichen Teil der Schlucht.
Hier angekommen, ist Zeit für eine Rast. Anschließend geht es zurück zum Ausgangspunkt
Start der rund sechsstündigen Führung ist um 10 Uhr. Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung
mitgeteilt. Die mittelschwere Wanderung ist rund 11 Kilometer lang. Eine grundlegende Kondition
und der Witterung entsprechende Kleidung sind notwendig. Da keine Einkehrmöglichkeit besteht,
sollte eine Brotzeit nebst Getränken mitgebracht werden.
Die Führungsgebühr beträgt 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit
öffentlichen Verkehrsmitteln sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit
GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Aus organisatorischen Gründen ist eine
Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens
jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald 

Freyunger Straße 2, 94481 Grafenau