Verlassene Plätze im Böhmerwald

Vernissage der Ausstellung von Klaus Ditte und Martin Sichinger am 16. Juli

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Die Fotografie „Verlassenes Wunder“ ist ab dem 16. Juli im Hans-Eisenmann-Haus zu sehen. © Foto: Klaus Ditté

Neuschönau. Eine ganz besondere Ausstellung wird am Donnerstag, 16. Juli, um 19 Uhr mit einer Vernissage im Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau eröffnet. Klaus Ditté, international tätiger Fotograf aus Passau, und der in Winterberg im Böhmerwald geborene Schriftsteller Martin Sichinger, der auch Direktor des berühmten Literaturfestivals „Sumava litera“ ist, zeigen aus ihrem tschechisch-deutschen Buch- und Ausstellungsprojekt „Verlassene Wunder“ schwarz-weiß Fotografien und literarische Texte, die der Seele des Böhmerwalds nachspüren. 
Diese ungewöhnliche Kombination aus Literatur und Fotografie kam zustande, als die beiden Freunde jahrelang gemeinsam im Grenzgebiet in Böhmen umherwanderten. So wurden die „Verlassenen Wunder“ eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Böhmerwald und seiner Geschichte jenseits klassischer Reiseführerästhetik. In einer Zeit, in der Grenzen in Europa wieder spürbarer werden, versteht sich dieses zweisprachige Projekt als Freundschaftsprojekt, das durch Kunst und Literatur das Verbindende zwischen den Nachbarländern sucht. 
 

Die Freyunger Künstlerin Gabi Hanner stellt bei der Vernissage die Künstler und das Projekt vor. Die Beekeepers aus Budweis umrahmen die Veranstaltung musikalisch. Die Ausstellung ist bis 14. Februar 2027 täglich im Hans-Eisenmann-Haus zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald 

Freyunger Straße 2, 94481 Grafenau