Steinbruchweg (Nr. 51)
Mittel
Rundwanderweg mit Einblicken in die Steinbruchgeschichte und zur regionalen Erinnerungskultur mit KZ-Mahnmal Nammering.
Details der Tour
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Der Steinbruchweg ist ein abwechslungsreicher Rundwanderweg rund um Fürstenstein und Nammering. Er verbindet ruhige Naturpassagen mit Einblicken in die steinreiche Vergangenheit der Region und führt zu Orten, die landschaftlich wie historisch prägend sind.
Die Strecke verläuft durch Wälder, offene Feldlandschaften und kleinere Ortsteile. Dabei zeigt sich eine gewachsene Kulturlandschaft, in der Natur und menschliche Nutzung über lange Zeit eng miteinander verbunden waren.
Namensgebend für den Weg sind mehrere ehemalige Steinbruchbereiche, die bis heute das Landschaftsbild prägen. Sie stehen stellvertretend für die frühere wirtschaftliche Nutzung der Region und machen sichtbar, welche Bedeutung der Rohstoff Stein für das Leben und Arbeiten vor Ort hatte. Auch wenn die Steinbrüche heute teilweise in die Natur zurückgekehrt sind, bleibt ihre Struktur im Gelände erkennbar.
Ruhige Wegabschnitte abseits stärker frequentierter Routen verleihen der Tour einen ursprünglichen Charakter und schaffen Raum für ein bewusstes Wahrnehmen der Umgebung.
Ein besonderer und zugleich nachdenklich stimmender Abschnitt führt zum KZ-Mahnmal Nammering. Dieser Ort erinnert an die Ereignisse des Jahres 1945 und ist ein zentraler Bestandteil der regionalen Erinnerungskultur. Die Atmosphäre des Ortes unterscheidet sich bewusst von den übrigen Abschnitten der Tour und lädt zum Innehalten ein.
Am KZ-Mahnmal befindet sich ein QR-Code der virtuellen Dorfführung Fürstenstein. Der kurze Infofilm vermittelt historische Hintergründe direkt vor Ort – ruhig, sachlich und ohne feste Führung.
Der Steinbruchweg eignet sich besonders für Wanderer, die neben der Bewegung in der Natur auch Interesse an Geschichte, Landschaft und regionalen Zusammenhängen haben.
Einkehrmöglichkeiten: Übersicht Gastronomie