Ausgangsmaterial sind FundstĂĽcke, technische Bauteile, Alltagsgegenstände sowie Bild- und Textmaterial aus Zeitschriften von etwa 1950 bis heute.Â
Tim Nebel, geboren 1971 in Hamburg und aufgewachsen in Passau, arbeitet zwischen Collage, Assemblage, Objektkunst, mechanischer Plastik, experimentellen Druckverfahren und programmierten Projektionen.
Ausgangsmaterial sind Fundstücke, technische Bauteile, Alltagsgegenstände sowie Bild- und Textmaterial aus Zeitschriften von etwa 1950 bis heute. Durch Kombination, Zweckentfremdung und Image-Transfer entstehen neue Zusammenhänge, in denen Gebrauchsspuren, Fehlstellen und Überlagerungen bewusst sichtbar bleiben. Auch in seinen programmierten Arbeiten definiert Nebel Regeln und Ausgangsmaterial, überlässt konkrete Abläufe jedoch teilweise dem Zufall.
So verbindet der kontrollierte Zufall seine analogen und digitalen Werkbereiche: Nebel schafft Rahmenbedingungen, in denen Unvorhersehbares entstehen darf. Seit 1999 zeigt er seine Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen. Er lebt und arbeitet in Passau.Â