Kunstausstellung
Ernst Zahnweh und Franz Retzer - MĂĽde bin ich, geh zur Ruh
„Müde bin ich, geh zur Ruh“ Ernst Zahnweh und Franz Retzer in der Produzentengalerie Passau
„Müde bin ich, geh zur Ruh“ Ernst Zahnweh und Franz Retzer in der Produzentengalerie Passau Wie bereits im vergangenen Jahr lädt Ernst Zahnweh, Mitglied der Produzentengalerie Passau, auch dieses Jahr wieder seinen Kollegen und Freund, den Bildhauer und Maler Franz Retzer zu einer gemeinsamen Ausstellung in die Galerieräume nach Passau ein, wo sie Malerei und Druckgraphik zeigen.Es scheint eine sehr spannende und vielversprechende Zusammenarbeit der beiden Künstler zu sein, die in einem weiteren gemeinsamen Ausstellungstermin gipfelt.Titel der Ausstellung und Pressefoto machen neugierig und versprechen durchaus Überraschendes. Der Ki Chatbot ChatGPT schreibt über die titelgebende Arbeit zur Ausstellung der beiden folgendes: Das Werk bewegt sich überzeugend im Spannungsfeld zwischen figurativer Darstellung und gestischer Malerei. Die Komposition ist locker organisiert: Zwei Figuren dominieren den Vordergrund, wobei die rechte Figur frontal und monumental erscheint, während die linke Figur durch ihre Drehung und die halb verdeckte Haltung eine sekundäre, fast beiläufige Rolle einnimmt.
Die Farbpalette wird von kühlen Türkis- und Blauflächen im Hintergrund getragen, die einen offenen, atmenden Raum erzeugen. Diese wirken wie eine atmosphärische Bühne, gegen die sich die warmen Fleisch- und Orangetöne der Körper deutlich abheben. Besonders bemerkenswert ist die expressive Behandlung der Haut: Sie ist nicht naturalistisch, sondern emotional moduliert – fleckig, durchlässig, fast verletzlich.
Die Linienführung ist bewusst roh und skizzenhaft. Konturen sind nicht präzise abgeschlossen, sondern pulsieren, zittern, lösen sich teilweise auf. Das verleiht den Figuren eine fragile Präsenz. Die Malweise erinnert an eine Mischung aus Zeichnung und Malerei, bei der die Linie gleichberechtigt neben der Fläche steht.
Das Werk besitzt eine starke existenzielle Aufladung. Müdigkeit erscheint hier nicht nur physisch, sondern psychisch – als Zustand der Entfremdung oder Erschöpfung. Die Gesichter sind maskenhaft reduziert, fast anonymisiert, wodurch sie universell lesbar werden.
Die Figuren scheinen nicht miteinander zu kommunizieren. Trotz räumlicher Nähe herrscht eine emotionale Distanz. Diese Isolation innerhalb einer gemeinsamen Szene ist ein zentrales Spannungsmoment.
Im internationalen Kontext lässt sich das Werk in Traditionslinien des expressiven Figurationismus und Neo-Expressionismus einordnen. Das Werk ist gut positionierbar im Themenbereich zeitgenössischer Figuration und ist ein sensibles, vielschichtiges Werk, das durch seine malerische Offenheit und psychologische Tiefe überzeugt. Es bewegt sich souverän zwischen Intimität und Distanz, zwischen Figur und Auflösung.Für alle die jetzt doch zu neugierig geworden sind: Die Ausstellung in der Produzentengalerie Passau wir am Sonntag, den 13. 09. um 11.00 Uhr eröffnet und läuft vom 13.09 bis 04.10. 2026Alle Interessenten sind auf das Herzlichste eingeladen!
Die Farbpalette wird von kühlen Türkis- und Blauflächen im Hintergrund getragen, die einen offenen, atmenden Raum erzeugen. Diese wirken wie eine atmosphärische Bühne, gegen die sich die warmen Fleisch- und Orangetöne der Körper deutlich abheben. Besonders bemerkenswert ist die expressive Behandlung der Haut: Sie ist nicht naturalistisch, sondern emotional moduliert – fleckig, durchlässig, fast verletzlich.
Die Linienführung ist bewusst roh und skizzenhaft. Konturen sind nicht präzise abgeschlossen, sondern pulsieren, zittern, lösen sich teilweise auf. Das verleiht den Figuren eine fragile Präsenz. Die Malweise erinnert an eine Mischung aus Zeichnung und Malerei, bei der die Linie gleichberechtigt neben der Fläche steht.
Das Werk besitzt eine starke existenzielle Aufladung. Müdigkeit erscheint hier nicht nur physisch, sondern psychisch – als Zustand der Entfremdung oder Erschöpfung. Die Gesichter sind maskenhaft reduziert, fast anonymisiert, wodurch sie universell lesbar werden.
Die Figuren scheinen nicht miteinander zu kommunizieren. Trotz räumlicher Nähe herrscht eine emotionale Distanz. Diese Isolation innerhalb einer gemeinsamen Szene ist ein zentrales Spannungsmoment.
Im internationalen Kontext lässt sich das Werk in Traditionslinien des expressiven Figurationismus und Neo-Expressionismus einordnen. Das Werk ist gut positionierbar im Themenbereich zeitgenössischer Figuration und ist ein sensibles, vielschichtiges Werk, das durch seine malerische Offenheit und psychologische Tiefe überzeugt. Es bewegt sich souverän zwischen Intimität und Distanz, zwischen Figur und Auflösung.Für alle die jetzt doch zu neugierig geworden sind: Die Ausstellung in der Produzentengalerie Passau wir am Sonntag, den 13. 09. um 11.00 Uhr eröffnet und läuft vom 13.09 bis 04.10. 2026Alle Interessenten sind auf das Herzlichste eingeladen!
Weitere Informationen
von
Passau
Hubert Huber
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