Der österreichische Journalist und Autor Robert Misik skizziert ein ästhetisches Programm jenseits von Kommerz, Entertainment und dem ewig schon Dagewesenen. Den alten Bertolt Brecht zitierend, fordert er: „Ändere die Welt, sie braucht es!“ Konventionen zertrümmern, Wahrnehmung revolutionieren, Neues imaginieren – das war der Geist der radikalen Moderne. Bertolt Brecht sprach vom großen Beginnergefühl. Heute scheint jeder utopische Optimismus verflogen – ist es damit ein für alle Mal vorbei? „Keineswegs!“, hält Robert Misik solchen Abgesängen entgegen.