Buchen

Benediktinerabtei Metten

Die Wurzeln der Abtei liegen im ersten Jahrtausend: 766 gegründet, bildet die Benediktinerabtei Metten seither das kulturelle Zentrum der Region zwischen Straubing und Deggendorf.

Hochaltar in der Klosterkirche Metten im Deggendorfer Land
Hochaltar in der Klosterkirche Metten im Deggendorfer Land - © LRA Deggendorf-Tourismus (E-Mail vom 04.03.2013)

Beschreibung

Das heutige Erscheinungsbild der Abtei ist geprägt von der Zeit des Barock. Davon zeugen vor allem die weltberühmte Bibliothek, die Klosterkirche und der Festsaal.

Bibliothek

Das bekannte Prunkstück des Mettener Benediktinerstifts, die prächtig ausgeschmückte Bibliothek, wurde im Anschluss an die Barockisierung der Stiftskirche um 1726 ausgestattet.
Aufwändige Wand- und Deckenstukkaturen wurden hier von Franz Josef Ignaz Holzinger und Frater Albert Bärtl geschaffen.
Farbenprächtige Deckenfresken von Innozenz Waräthi, das prachtvolle, barocke Marmorportal und filigranst gearbeitete Bücherschränke des Straubinger Schreiners Jakob Schöpf tragen ihren Teil dazu bei, die Mettener Klosterbibliothek zu einem Höhepunkt der spätbarocken Dekorationskunst zu machen!

Klosterkirche

  • Von der karolingischen Kirche sind nur noch Reste der Fundamente erhalten.
  • 11. Jahrhundert: Der Bau wurde erneuert
  • 1157: Es erfolgte vermutlich ein weiterer Umbau der Kirche.
  • 1236: Nach dem verherenden Brand, wurde die neue, dreischiffige Basilika mit zwei Westtürmen und Vorhalle sowie die Abteigebäude wieder aufgebaut.
  • 1451: Es wurde mit dem gotischen Umbau der Abteikirche begonnen.
    Die Klosterkirche wurde mit 20 Altären und einer Orgel ausgestattet. Der Hochaltar ist ein Werk des Straubingers Jakob Schöpf, das Altarbild malte Cosmas Damian Asam. Die Barockkirche zeichnet sich besonders durch die Stuckdekorationen, die ausgefallenen Deckenfresken des Hauptraumes und das Presbyteriumsfresko aus, das den Großteil der Decke füllt.

Festsaal

  • Im Osttrakt des Komplexes, befindet sich der Festsaal mit seiner herrlich gestalteten Stuckdekoration. Zwischen mächtigen Pilastern (Wandpfeiler), findet man große Leuchterkartuschen, die den Raum wie einen Kranz umschließen.
  • Jedes Jahr im Sommer, findet in diesem Saal eine anspruchsvolle Konzertreihe statt.

Karte & Anreise

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