Buchen

Burgruine Winzer

Die Burg Winzer im Deggendofer Land, wurde im Jahre 1005 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Ausgrabungen deuten allerdings darauf hin, dass das Gebiet schon vor dem Jahr 950 besiedelt war.

Die Überreste der Burg Winzer im Deggendorfer Land
Die Überreste der Burg Winzer im Deggendorfer Land

Beschreibung

Geschichte der Burg Winzer

  • um 1009: Zu diesem Zeitpunkt gehörte das Gebiet dem bayerischen Herzog, der es dem Bischof von Bamberg schenkte.
  • Mitte des 11. Jahrhunderts: Der vom Bischof eingesetzte Verwalter, der sogenannte Ministeriale, erbaute zum Schutz des Gebietes die Burg Winzer und nannte sich Winzerer.
  • ab 1230: Die Winzerer wurden adelige Ritter.
  • 1324: Das Geschlecht der Winzerer starb aus.
  • 1324-1588: Die Burg war im Besitz der Herren von Puchberg. Hartlieb I., war ein sehr angesehener und mächtiger Ritter.
  • 1588-1603: Auf der Burg herrschten die Herren von Schwarzenberg. Ott Heinrich von Schwarzenberg war unter allen Herren von Winzer der mächtigste und reichste Ritter. Unter ihm erreichte die Herrschaft Winzer die größte Ausdehnung. Er ließ auch die Burg prächtig ausstatten.
  • 1744: Der österreichische Erbfolgekrieg (1740-1748), brachte der stolzen Burg das Ende. Ungarische Husaren unter der Führung des Pandurenführers Freiherr von der Trenck, sprengten die Burg am 1. November in die Luft.
  • im 19. Jahrhundert: Der Rest der Burg wurde als Steinbruch für die alte Donaubrücke in Vilshofen und für andere umliegende Bauten verwendet.
  • König Ludwig I., stellte die Ruine schließlich unter Denkmalschutz.

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