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Das Gallnerkirchlein

Seit jeher ist das sagenhafte Kirchlein auf dem Gallner ein beliebtes Wallfahrts- und Ausflugsziel. Als Kirchenpatron hält "St. Sixtus" seine schützende Hand über die Bergkirche.

Beschreibung

Um die einsame Kirche

  • auf dem ersten der drei Gipfel des 709 m hohen Gallnerberges, ranken sich indes so einige Sagen.
  • So berichtet der Heimatpfleger Walter Meinhard, dass der Kirchenpatron in seiner Jugendzeit als Hirtenknabe mit einem Hammer ein Zeichen in einen Felsen geschlagen haben soll, nachdem er suchen ließ, als er zum Papst gewählt wurde.
  • Schon anno 1490 ist die Gallnerkirche in einer römischen Urkunde genannt, als ihr von 4 Bischöfen aus Italien ein Ablass verliehen wurde. Da also das Gotteshaus damals schon stand und die Kunde von seinem Vorhandensein bis nach Rom gedrungen war, muss die Erbauungszeit viel weiter zurück liegen.

Nach der Säkularisation

  • 1803: Die Kirche kam auf dem Versteigerungsweg an den Konzeller Krämerssohn Andreas Ettl.
  • 1809: Dieser verkaufte sie an Peter Stegbauer, welcher sie als Wohnung bezieht.
  • 1846: Von dessen Nachbewohner erwirbt der Gallnerbauer Lorenz Lehner am 17. April das Wohnhaus mit Stall.
  • 1852: Das Gotteshaus wird wieder hergestellt.

Die bestehende Kirche

  • auf dem Gallner ist eine kleine, spätgotische Anlage vom Ende des 15. Jahrhunderts mit Veränderungen in der Barockzeit und des 19. Jahrhunderts.
  • Sie hat eine Flachdecke und die Fenster im Chorhaupt sind spitzbögig, während die übrigen Fenster Rundbogen haben.
  • Der neugotische Hochaltar stammt aus dem Jahr 1853. Im Mittelschrein befindet sich eine alte Holzfigur, die den Heiligen Sixtus zeigt.

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