Buchen

Pfarrkirche in Arrach-Haibühl

Geschichte der Wolfgangskapelle bis zur heutigen katholischen Pfarrkirche "St. Wolfgang".

Blick auf die Pfarrkirche in Arrach-Haibühl im Lamer Winkel
Blick auf die Pfarrkirche in Arrach-Haibühl im Lamer Winkel

Beschreibung

Wolfgangskapelle

  • Zunächst erlebte die Kapelle über einhundert Jahre hinweg eine Phase der künstlerischen Ausgestaltung:
    Im 2. oder 3. Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts wurde ein (neuer) Altar angeschafft mit einer Wolfgangfigur dazu.
    Im Verlauf des 18. Jahrhunderts kamen die Rosenkranzmadonna und die Altarwächterfiguren Sebastian und Florian hinzu, um 1760 das Bild Unbefleckt Empfangene.
  • 1793 und 1797: Man ließ zwei Seitenaltäre anfertigen. Anfang des 19. Jahrunderts wurden die Altarbilder Darstellung Jesu imTempel und Mutter Anna, vielleicht auch das in der Kirchenrechnung genannte Taufbecken geschaffen.
  • 1840: Die Raumnot wollte man durch einen Sakristeianbau lösen, doch das Bezirksamt Kötzting plädierte für eine Erweiterung der Kapelle, was man in Haibühl wiederum nicht einsah. Erst drei starke Unwetterschäden an der Kapelle machten die Erweiterungen möglich.
  • 1857: Blitzeinschlag in den Turm, so dass die Turmspitze abgetragen und der Turm mit einem Notdach versehen werden musste.
  • 1859: Ein Schneesturm im Februar und ein starkes Gewitter im Juli zog die Kapelle arg in Mitleidenschaft.
  • 1859/1860: Die Kapelle wurde um einen ausreichenden Altarraum und eine eigene Sakristei erweitert. Die Kapelle erhielt nun auch eine Kanzel, vielleicht ist es die frühere Kanzel von Lam. Der Kapellenturm aber blieb ein Sorgenkind: Mußte er doch, erst 1859 saniert.
  • 1866: Der Kapellenturm wurde wegen Baufälligkeit abgetragen und neu erbaut.
  • 1876: Der Turm musste nochmals abgetragen werden, ohne dass er wieder aufgebaut wurde. Die Glocken wurden in einem Notturm auf dem Kapellenplatz aufgehängt, wo sie bis zum endgültigen Turmbau 1892 hingen.

Pfarrkirche "St. Wolfgang"

  • um 1900: Die Einwohnerzahl hatte sich verdoppelt, so dass die 1860 erweiterte Kapelle schon wieder zu klein war.
  • 1904: Eine größere Erweiterung wurde durchgeführt. Von der ersten Kapelle blieben nur noch die Grundmauern stehen. Für die Erhöhung des Turmes hatte man entweder keinen Blick oder kein Geld. Erst Johann Busch, Pfarrer von Haibühl (1916-1930), fügte ein Stockwerk hinzu.
  • 1907: Haibühl wurde zur Expositur erhoben.
  • 1922: Haibühl wurde zur selbständigen Pfarrei erhoben.
  • bis 1975: Die Einwohnerzahl hatte sich nochmals verdoppelt. Eine Erweiterung der Pfarrkirche war nicht mehr sinnvoll.
  • 1977/1978: Man entschloss sich für einen Neubau. Erhalten blieben der Turm und die gesamten in dreihundert Jahren erworbenen Kunstgegenstände wie Altäre, Kanzel, Taufbecken, Figuren und Bilder. Sie konnten stilvoll in den Neubau eingefügt werden und geben der Kirche eine warme Atmosphäre.

Karte & Anreise

Bitte geben Sie Ihre Startadresse ein

Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG

Geben Sie bitte Ihren gewünschten Abfahrtsort ein. Sie können auch die Straße und Hausnummer mit eingeben, für eine genaue Berechnung der Strecke.