Buchen

Verlorener Schachten

Der Verlorene Schachten, auch Poschinger-Schachten genannt, gehörte wie die Frauenauer Alm zum Glashüttengut Oberfrauenau.

Der Fingerhut gehört zur Vegetation am Verlorenen Schachten
Der Fingerhut gehört zur Vegetation am Verlorenen Schachten

Beschreibung

Der Verlorene Schachten südöstlich der Frauenauer Alm in der Gemeinde Frauenau im Nationalpark Bayerischer Wald, befindet sich noch heute in ununterbrochenem Familienbesitz der Freiherrn von Poschinger.

Historie

  • Zu Beginn dieses Jahrhunderts wurde der Schachten um das 1,5-fache seiner ursprünglichen Fläche vergrößert.
  • ab 1925: Der Schachten wurde als Viehkoppel genutzt, ebenso wie die Frauenauer Alm.
  • 1976: Die alte verfallene Hütte ist von der Waldvereins-Sektion Frauenau wieder errichtet worden. Für den Namen des Schachtens existiert keine schlüssige Erklärung. An den Verlorenen Schachten grenzt der sogenannte Judenwald. Der Besitzer des Waldes, dessen Fläche sich noch weit nach Böhmen erstreckt, soll ein Jude gewesen sein.

Wissenswertes

  • Nutzungszeitraum: 1829 - 1963
  • Lage: 1.140 m ü.NN, SO-exponierter Schachten, direkt an der Landesgrenze zu Tschechien
  • Größe: Aktuell: 6,6 ha / im Jahre 1831: 2,8 ha

Vegetation

  • Der Schachten ist geprägt von einer ausgedehnten Seegrasfläche auch Zittergras-Segge (Carex brizoides) genannt - die größte zusammenhängende Seegrasfläche aller Schachten.
  • Baumbestand: Er beschränkt sich fast ausschließlich auf die südöstliche Hälfte des Schachtens. Relativ gesunde Buchen und Bergahorne, aber auch einige Fichten bilden hier den Baumbestand.

Karte & Anreise

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