Naturschutzgebiet Schlosspark Falkenstein
Vier verschiedene Wandewege fĂĽhren durch den Falkensteiner Schlosspark an der Goldsteig-Etappe S11.
Der Falkensteiner Schlosspark mit seinen wildzerklüfteten Felsengebilden, zählt zu den größten Natur- und Felsenparks Bayerns. Er ist eine Stätte unberührter Natur direkt am Fuße des burgbewehrten Granitkegels mit seinen Baumriesen und wuchtigen Felstürmen. Auf markierten Wegen kann man ihn durchwandern und auch zur Burg Falkenstein gelangen.
Wandertouren durch den Schlosspark Falkenstein:
- Froschsteig
- Himmelssteig
- Schlosssteig
- Königsweg (mit Kinderwagen möglich)
- Die Wanderungen findet ihr im Flyer "Naturschutzgebiet Schlosspark Falkenstein".
Rundwanderweg: Königsweg
Die Wanderung beginnt am Parkplatz hinter dem Rathaus.
Wir ĂĽberqueren die Rodinger StraĂźe und erreichen nach wenigen Metern, vorbei am Hotel "Am Schlosspark", den schattigen Hochwald des Felsenparks.
Der Wanderweg (Symbol Königsweg) führt uns zum rechts gelegenen Schützenplatz mit seinem mächtigen Steintisch.
Er führt weiter zum Königsplatz, dessen Bezeichnung auf einen Besuch der königlichen Majestäten Maximilian und Maria, sowie die fürstlichen Durchlauchten Maximilian von Thurn und Taxis und dessen Gemahlin Helene am 3. Juli 1852 zurückzuführen ist.
Wir halten uns dann rechts und sehen schon die Klause. Sie wurde auf einem FelshĂĽgel erbaut, eine romantische HolzhĂĽtte, die ein wenig an eine Kapelle erinnert. Hier soll vor vielen Jahren ein Einsiedler gehaust haben.
Wir gehen den Weg weiter rund um die Klause und folgen der Beschilderung bis wir wieder am Einstiegspunkt ankommen.
Mit dem Kinderwagen: Wir kehren wieder über den Königsplatz zurück zum Weg, den wir vorher gekommen sind
Hinweis:
Die Wanderung durch den Falkensteiner Schlosspark ist zwar nicht besonders lang, sie erfordert aber vor allem bei feuchter Witterung festes Schuhwerk und eine gewisse Trittsicherheit.
Bei den Wanderungen durch den Schlosspark können Sie folgende Plätze erleben:
- SchĂĽtzenplatz: Schon im 18. Jahrhundert (oder noch frĂĽher) wurde hier der SchieĂźsport betrieben.
- Königsplatz: Die Bezeichnung führt auf einen Besuch der königlichen Majestäten Maximilian und Maria, sowie die fürstlichen Durchlauchten Maximilian von Thurn und Taxis und dessen Gemahlin Helene am 3. Juli 1852 zurück.
- Klause: Hier soll vor vielen Jahren ein Einsiedler gehaust haben.
- Schiefer Stein: Der Beginn eines beschwerlichen Abschnittes wird angekĂĽndigt.
- Froschmaul: Die Ähnlichkeit fällt sofort ins Auge.
- Steinernes Gäßchen: Scheint in das Innere des Burgberges zu führen.
- Himmelsleiter: Ein beschwerlicher Weg ĂĽber eine lange Holztreppe.
- Herzbeutel Gäßchen: Ein in Felsspalte eingeklemmter freihängender Stein in Form eines Herzbeutels.
- Hohler Stein: Wird auch Herminensgrotte genannt, eine natürliche Höhle in diesem Steinmassiv.
- Burg-Museum: Besichtigung Museum Jagd und Wild, oder eine kräftige Brotzeit in der gemütlichen Burggaststätte mit Biergarten.
- RĂĽckweg ĂĽber den SchloĂźweg und Aufstieg nach ca. 50 m zur SchloĂźkapelle.
- Schanzl: diente vormals als vorgelagerte Verteidigungswehr und war mit Kanonen bestĂĽckt.
- Leuchtmoos: Das Laubmoos schimmert aus einer verschlossenen Höhle smaragdgrün.
- Etwa 5 m hoher Stein mit Gedenktafel. Sie erinnert an den tödlichen Absturz eines Kindes am 30. August 1836.
Ebenso werden FĂĽhrungen auf der Burg Falkenstein angeboten.
Kontakt
Adresse
TourismusbĂĽro Falkenstein
Marktplatz 1
93167 Falkenstein