Granit-Radweg
Mittel
Details der Tour
Der Granit-Radweg beginnt dort, wo der Pferdebahn-Radweg bei Danglmühle endet, und führt direkt zum beeindruckenden Granitzentrum mit dem Museum Steinwelten. Nach einem spannenden Einblick in die Entstehungsgeschichte dieses aus Magma geformten Gesteins verläuft die Strecke weiter durch die Stadt Hauzenberg.
Von hier geht es sanft bergab zum idyllischen Freudensee und weiter nach Raßreuth, bevor sich die Landschaft verändert: In serpentinenartigen Anstiegen mit bis zu 20 % Steigung windet sich der Weg hinauf zur Ortschaft Geiersberg. Doch die Mühe lohnt sich – bereits unterwegs eröffnen sich fantastische Ausblicke auf Hauzenberg und das Umland.
Sanfte Hügel prägen die Weiterfahrt entlang der Südseite des Bergs Oberfrauenwald bis nach Oberneureuth. Hier, am Flugplatz, liegt der höchstgelegene Sonderlandeplatz Deutschlands. An klaren Tagen reicht der Blick von den Gipfeln des Bayerischen Waldes bis weit in die Alpen.
Das letzte Teilstück führt nach Sonnen, wo ein Trinkbrunnen eine willkommene Erfrischung nach der Tour bietet. Seinen Namen verdankt der Granit-Radweg dem berühmten Bayerwald-Granit, dessen Steinbrüche und die lange Steinmetztradition diese Region prägen.
Die Strecke verläuft durchgehend auf asphaltierten Nebenstraßen und ist daher auch für Rennräder geeignet. Wer von Süden nach Norden fährt, sollte sich auf anspruchsvolle Anstiege einstellen – eine hervorragende Kondition oder ein voll geladener E-Bike-Akku sind hier von Vorteil. Doch unabhängig von der Fahrtrichtung verspricht der Granit-Radweg unvergessliche Naturerlebnisse und beeindruckende Ausblicke.