Buchen

Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" Chammünster

Marienmünster Chammünster: Chammüster, die alte "cella apud chambe" ist der Ort, von dem aus vor über 1275 Jahren der christliche Glaube in den Bayerisch-Böhmischen Wald hinein und weit darüber hinaus getragen wurde.

Beschreibung

Als die Urkirche des Oberen Bayerischen Waldes, wird die Kirche in Chammünster bezeichnet.

Historie

  • bis in das Jahr 739: reichen ihre Wurzeln zurück, als hier Regensburger Mönche eine klösterliche Niederlassung gründeten.
    Der Bayernherzog Odilo, stiftet etwa 50 km² aus seinem Herzogsgut dem Domkloster "St. Emmeram" in Regensburg. Es mag dies so etwas wie die Morgengabe des Herzogs an den Abtbischof und die neugegründete Diözese gewesen sein.
  • Daraufhin kommen Mönche von "St. Emmeram" und gründen die "cella apud chambe" (das Klösterlein an dem Chamb).

Sehenswertes:

  • Zwei romanische Taufsteine (aus den Jahren 1200 bzw. 1300), stammen noch aus der Frühzeit der Kirche.
  • Ein Fresko, auf dem die Legende von den drei Lebenden und den drei Toten dargestellt ist.
  • Zahlreiche Grabsteine und schmiedeeiserne Grabkreuze geben einen Eindruck von der Bedeutung dieses Gotteshauses.
  • St.-Anna-Kapelle Chammünster: Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Kapelle von den Herren von Chamerau als Grabkapelle errichtet. Heute dient sie als Stationskirche und als Museum für sakrale Kunst.
  • Beinhaus (Karner): Im Jahr 1820 entdeckte man in der Nordostecke des Friedhofs die Reste eines Beinhauses. Da es früher nicht gestattet war, Tote übereinander zu beerdigen, mussten die sterblichen Überreste vor einer Neubelegung der Gräber entfernt werden. Der Karner diente zu ihrer Aufbewahrung, hier wurde später das Leichenhaus von Chammünster errichtet.
freier Eintritt

Karte & Anreise

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